Spektrum Anlagen mit Simulator verbinden

von | 9.03.2018 | Allgemein, Projekte | 0 Kommentare

Zugegeben, aktuell herscht nicht das beste Flugwetter. Letzte Woche zeigte das Thermometer noch Temparaturen weit unter -10 Grad an. Zum Fliegen definitiv nicht mehr angenehm.

Mit PC Simulatoren lassen sich die kalten Tage aber gut überbrücken. Von Einsteigern gerne genutzt, lassen sich die RC Simulatoren auch von Erfahrenen Piloten nutzen um ausgefallene Manöver ohne Risiko auf einen Absturz zu trainieren – oder einfach nur um das schlechte Wetter zu überbrücken.

 

Welche Fernbedienung für den Simulator?

Es gibt im Internet zahlreiche günstige Controller die einer RC Anlage nachempfunden sind. Damit lässt sich das Modell wie ein richtiges RC Model steuern. Prinzipiell kann man die meisten Simulatoren aber auch mit einem normalen Spielecontroller oder sogar der Tastatur steuern – mit Modellflug hat die Steuerung dann aber nichts mehr zu tun. Auch zum trainieren ist ein Spielecontroller ungeeignet. Wir empfehlen einen der echten Anlagen nachempfundenen USB Controller oder eben die richtige Funkanlage mit einem Kabel mit dem PC zu verbinden. So wird das realitätsnaheste Simulationserlebnis erreicht.

Was kostet ein Verbindungskabel?

Das von uns getestete Kabel ist mit Spektrum, Futuba, JR und Esky Anlagen kompatibel und kostet derzeit 7,99 Euro + ca. 1,40 Euro Versand bei eBay. Mitgeliefert wird das Kabel selbst und eine Version des XTR G4 AEROFLY FMS. Vorrausgesetzt ist, dass die Anlage Lehrer/Schüler fähig ist bzw. eine DSC Buchse besitzt.

Im Flugismulator selbst muss mit die Anlage einmal konfiguriert werden. Danach kann es auch direkt losgehen.
Wir haben das Kabel mit der Spektrum DX7 EU getestet. Komplett ohne Probleme. Kabel rein, USB Donggle in den PC stecken und im Simulator konfigurieren. Alles in allem eine Sache von 2 Minuten und schon konnte es losgehen.

Welcher Flugsimulator ist der beste?

Im Prinzip eine reine „Glaubensfrage“. Es gibt kostenlose als auch kostenpflichtige Simulatoren die ihren Job gut machen. Bei uns im Verein setzt man hauptsächlich auf den aeroflyRC von Ikarus. Die 7er Version bietet über 200 Modelle und 50 Szenarien mit und in denen trainiert werden. Durch Features wie den Schwebetrainer lässt sich auch das fliegen eines Hubschraubers üben. Generell bietet die aeroflyRC eine Menge an Übungen mit denen sich das eigene Flugbild deutlich verbessern lässt.

Bei den kostenlosen gibt es zum Beispiel noch den „Flying-Model-Simulator„, die Grafik, Funktionen und Anzahl der Modelle und Szenarien ist aber bei weitem nicht so gut wie bei den kostenpflichten Simulatoren. Dieser Simulator wurde auch bei unserem getesteten Kabel auf CD beigelegt.

Lohnt sich die Investition?

Ein klares Ja. Anfänger haben so die Möglichkeit ohne die Gefahr auf einen Absturz das Fliegen zu trainieren. Auch erfahrene Piloten haben so die Möglichkeit ausgefallene Manöver zu üben bzw. generell im Training zu bleiben. Auch bei schlechtem Wetter kann so einfach mit eigenen Sendeanlage trainiert werden. Außerdem lassen sich auch komplette neue Modelle realitätsnah ausprobieren. Noch nie einen Jet geflogen? Einfach testen. Noch nie einen Heli gesteuert? Einfach ausprobieren. Mit einem Simulator gekoppelt mit der eigenen Anlage kann nichts mehr schief gehen.

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